Laufbahnplanung: Die 5 besten Karriere-Tipps

karriere bild

Sich schon frühzeitig über die eigene Laufbahnplanung Gedanken zu machen, ist vor allem für Führungskräfte ein entscheidender Faktor für den späteren Erfolg. Um sich möglichst realistische Ziele zu stecken, ist es vor allem wichtig, sich der eigenen Kompetenzen und Werte bewusst zu werden. Dass man seine Ziele nur dann erreicht, wenn man Leistung und Durchhaltevermögen zeigt, sollte klar sein. Doch was sollte man weiterhin bedenken, wenn es darum geht die berufliche Zukunft zu planen? Im folgenden 5 Tipps, mit denen der Karrierestart möglichst gut gelingt.

Prioritäten setzen und konkrete Ziele definieren

Know yourself and know your goals. Ohne ein klar definiertes Ziel ist es schwierig, einen Karriereplan konsequent zu verfolgen und umzusetzen. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, sich als Berufsanfänger durchaus in verschiedenen Branchen zu versuchen, doch sollten sich zumindest immer auch Zwischenziele gesetzt werden. Sobald sich ein größeres Fernziel herauskristallisiert, gilt es die erforderlichen Schritte einzuleiten, welche notwendig sind, um dieses möglichst zielstrebig zu erreichen. Damit ein Ziel auch tatsächlich erreichbar wird, ist es besonders wichtig, es so konkret und knapp wie möglich zu fassen und ggf. schriftlich zu formulieren. Ein Wortzähler kann möglicherweise helfen, knappere Formulierungen zu finden und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die Karriereplanung wird selbstverständlich von vielen Faktoren beeinflusst, nicht zuletzt auch von Entwicklungen im eigenen Privatleben. Dass Karrierewege oft andere Wege nehmen als geplant ist keine Seltenheit, dennoch ist es wichtig seine Prioritäten zu kennen, um bei einschneidenden Veränderungen im Leben oder sich anbietenden Gelegenheiten nicht vorschnell zu handeln und es später zu bereuen.

Spontan sein und authentisches Interesse an anderen zeigen

Die Kunst des Smalltalks sollte jeder beherrschen, der es auf der Karriereleiter möglichst weit nach oben schaffen möchte. Dazu ist es erforderlich, jede gute Gelegenheit zu nutzen, um mit den relevanten Entscheidern im Unternehmen ins Gespräch zu kommen und ein gutes Verhältnis zu ihnen aufzubauen. Dabei ist es selbstverständlich wichtig nicht aufdringlich zu sein oder gekünstelt zu wirken, sondern authentisches Interesse zu zeigen.

Auch bei der Entscheidung zwischen einem Firmenwechsel oder einem Wechsel der Position in einem Unternehmen ist Timing und Spontanität gefragt. Allerdings keine Spontanität ins Blaue hinein, bei jeder karriererelevanten Entscheidung sollten die eigenen Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden, möglichst ohne sich von den Interessen anderer leiten zu lassen.

Regelmäßig weiterbilden und am Puls der Zeit bleiben

Ohne regelmäßige Weiterbildungen ist es im digitalen Zeitalter branchenübergreifend kaum noch möglich, in Führungspositionen aufzusteigen. Eine Weiterbildung dient nicht nur dazu, eigenes Wissen und Fähigkeiten zu verbessern, oftmals führen sie auch zu Zusatzqualifikationen, die einem Türen öffnen, welche vorher verschlossen waren. Wer bereits im Studium an fachlichen, das Studium ergänzende Weiterbildungen teilnimmt, verschafft sich einen großen Vorteil gegenüber Mitbewerbern für die erste Anstellung.

Aus eigenen Fehlern lernen und auf die Zukunft konzentrieren

Rückblickend lassen sich wohl in jeder Karriere Entscheidungen erkennen, welche im Nachhinein besser anders ausfallen hätten sollen. Doch bei diesem Konjunktiv sollte man es auch belassen, denn welchen Weg die Karriere eingeschlagen hätte, wenn dieser vermeintliche Fehler rückgängig gemacht werden könnte, wird man nicht erfahren. Nicht selten stellt sich beispielsweise ein Jobwechsel im Nachhinein als weniger vorteilhaft heraus als erhofft, etwa weil zu große Hoffnungen an die neue Stelle geknüpft wurden. Anstatt sich in einem solchen oder ähnlichen Fällen allerdings über vergangene Entscheidung zu ärgern, ist es konstruktiver den Fehler und das eigene Verhalten zu analysieren und sich auf die Zukunft zu konzentrieren.

Keine Angst vor Selbstmarketing

Genauso wenig wie es verwerflich ist, aus seinen Abschlussarbeiten durch ein professionelles Lektorat den letzten Feinschliff herauszuholen, ist falsch sich nicht selber im besten Licht dastehen zu lassen. Damit ist nicht gemeint, sich unreflektiert bei jedem Anlass in höchsten Tönen zu loben, vielmehr sollte man in den entscheidenden Situationen auf eigene Leistungen hinweisen, um diese auch bei anderen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Es reicht in vielen Fällen leider nicht aus einfach nur gut zu sein, man kann durchaus auch darauf hinweisen, sofern es denn auch der Wahrheit entspricht. Selbstmarketing bedeutet sich bemerkbar zu machen, klare Position zu beziehen nicht einfach unbemerkt seine Leistung zu bringen.

Es gibt sicherlich kein Patentrezept dafür, wie sich eine Karriere zu hundert Prozent Planen und umsetzen lässt. Prinzipiell ist es jedoch wie immer, wenn es um Gewinnen und erfolgreich-sein geht. Nur wer seine Stärken kennt, kann diese auch gezielt einsetzen, um sich einen Vorteil gegenüber Konkurrenten zu verschaffen, sei es im Sport oder im Beruf. Wer ehrgeizig ist und an seinen Stärken sowie Schwächen arbeitet, hat gute Chancen drauf, in dem was er tut erfolgreich zu sein.