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Tabellarischer Lebenslauf: Was ist wichtig?

Ein guter Lebenslauf ist ausschlaggebend für jede Bewerbung. Mit einem tabellarischen Lebenslauf kannst Du Dich von der Bewerbungsmasse abheben und Deine Chancen auf eine Anstellung verbessern. Was also macht einen guten tabellarischen Lebenslauf aus?

Wie lang sollte ein tabellarischer Lebenslauf sein?

Ein Grund, warum der tabellarische Lebenslauf vor allem bei Recruitern so beliebt ist, ist der übersichtliche Aufbau. Auf einen Blick lassen sich alle wichtigen Fakten zu den Bewerbern und Bewerberinnen einsehen. Für Einstiegspositionen und Positionen im mittleren Management bzw. im klassischen Arbeitsumfeld sollten zwei Seiten nicht überschritten werden. Für leitende Positionen, die viel Arbeitserfahrung voraussetzen, können bis zu drei Seiten eingereicht werden.

Tabellarischen Lebenslauf formatieren

Für dieses Dokument bietet es sich an, auf eine klassische Formatierung zu setzen. Eine gute Lesbarkeit sollte hier immer im Fokus stehen. Folgende Formatierungen sollten grob eingehalten werden:

  • Schriftgröße 11 oder 12
  • Klares Schriftbild wie Arial oder Times New Roman
  • 1 ½ Zeilenabstand
  • Schriftfarbe Schwarz Es ist möglich, Überschriften oder Teilbereiche Farblich hervorzuheben. Dabei bietet es sich an, die Farben des Corporate Designs vom Unternehmen zu integrieren.

Tabellarischer Lebenslauf Aufbau

Das klassische Modell bietet eine chronologische Übersicht der relevanten Inhalte, hier werden also der Schulabschluss und der Bildungsweg zuerst genannt. Nach dem heute weit verbreiteten amerikanischen Aufbau werden aktuelle Inhalte wie die letzte oder derzeitige Position zuerst genannt.

Darüber hinaus sollten diese Angaben in den Lebenslauf integriert werden: Überschrift und Name

  • Persönliche Daten
  • Berufliche Laufbahn
  • Schule und Bildungsweg
  • Besondere Kenntnisse und Zertifikate
  • Gegebenenfalls relevante Interessen
  • Ort, Datum und Unterschrift Ob ein Foto in den CV integriert wird, ist eine persönliche Entscheidung. Viele HR-Abteilungen bevorzugen Bewerbungen mit einem professionellen Bewerbungsfoto. Dies kann auf dem Deckblatt oder rechts oben auf dem tabellarischen Lebenslauf integriert werden.

Persönlichen Angaben im tabellarischen Lebenslauf

In der Vergangenheit wurden viele persönliche Informationen erfragt, darunter auch der Berufsstand der Eltern oder Ähnliches. Heute ist es üblich, nur grundlegende Informationen anzugeben:

  • Geburtsdatum und Geburtsort
  • Staatsangehörigkeit
  • Adresse
  • Eventuell Familienstand Generell sind alle persönlichen Angaben optional. Hier sollte man entscheiden, welche Daten für die Anstellung und damit für den Arbeitgeber von Interessen sein könnten.

Angaben zum beruflichen Werdegang

Der berufliche Werdegang ist in der Regel der wichtigste Teil einer Bewerbung. Hier kannst Du aufzeigen, welche Erfahrungen Du für die ausgeschriebene Position mitbringst. Es bietet sich an, die Angaben für jede Bewerbung spezifisch anzupassen. Grundsätzlich sollten folgende Informationen vorliegen:

  • Arbeitgeber
  • Zeitraum der Anstellung
  • Position
  • Inhaltliche Aufgabe

Auch persönliche Erfolge innerhalb der Anstellung können klar benannt werden. Je besser diese zur beworbenen Position passen, umso relevanter sind sie. Möchtest Du Dich etwa auf eine Position im Vertrieb bewerben, kannst Du konkret benennen, um wie viel Prozent Du den Verkaufsabsatz während Deiner Anstellung gesteigert hast.

Schulische Laufbahn und Berufsausbildung

Für die Angaben zur schulischen Laufbahn sind lediglich die Infos zum Schulabschluss relevant. Dies gilt auch für das Studium. Musstest Du etwa die Uni aufgrund eines Umzugs wechseln, ist es nicht wichtig anzugeben, dass zwei Semester an einer anderen Hochschule absolviert wurden. Dies ist nur dann interessant, wenn die Semester etwa aufgrund eines speziellen Praktikums oder Studieninhalts dort absolviert wurden. Auf einem Blick sollten diese Daten erkennbar sein:

  • Verkürzte Ausbildungs- oder Studienzeiten
  • Auslandsaufenthalte und Praktika
  • Spezialisierungen
  • Abschlussthemen

Fortbildungen und Weiterbildungen, die mehrere Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen, werden in die Liste zum beruflichen Werdegang integriert. Kurse oder Wochenendseminare können im Bereich der besonderen Kenntnisse angeführt werden.

Gehören Hobbys und persönliche Interessen in den tabellarischen Lebenslauf?

Auch hier gilt, dass nur die Daten relevant sind, die den Arbeitgeber im Zusammenhang mit der Stellenausschreibung interessieren könnten. Wenn Du Dich auf eine leitende Position bewirbst, kann es zum Beispiel von Interessen sein, dass Du in Deiner Freizeit die stadtweite Koordination für eine gemeinnützige Einrichtung übernimmst. Allgemeine Hobbys wie Reisen oder Sport können aus dem Resümee gestrichen werden.

Professionelle Hilfe für Bewerbungen nutzen

Um eine erstklassige Bewerbung einzureichen, biete es sich an, auf die Hilfe von erfahrenen Dienstleistern zu setzen. Neben hochwertigen Vorlagen für Lebensläufe kannst Du zum Beispiel auch von Agenturen wie wirschreiben.ch ein Anschreiben verfassen lassen. Agenturen wie diese bieten auch Unterstützung für die Erstellung von wissenschaftlichen Texten an. Dies kann dabei helfen, den Erfolg im Studium oder für Weiterbildungen zu sichern.

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