Welche Vorlage passt zu dir?
Die Wahl hängt weniger vom Geschmack ab als von der Stelle. Bewirbst du dich in einem klassischen Umfeld – Behörden, Banken, Kanzleien, Industrie –, ist ein nüchternes, einspaltiges Layout die sichere Wahl. In gestaltungsnahen Berufen darf der Lebenslauf etwas mehr Persönlichkeit zeigen, solange die Struktur klar bleibt. Im Zweifel gilt: lieber eine Spur zu schlicht als eine zu bunt, denn gelesen wird am Ende der Inhalt.
Branche und Unternehmen einschätzen
Eine Vorlage, die für alle passt, gibt es nicht – sonst käme diese Seite mit einem einzigen Layout aus. Nimm dir vor der Auswahl kurz die Stellenanzeige und die Website des Unternehmens vor: Wie förmlich ist die Sprache, wie tritt das Unternehmen nach außen auf? Ein Konzern im Anlagenbau erwartet eine andere Anmutung als eine Digitalagentur mit 15 Leuten.
Beim Bewerbungsfoto entscheidet das Land, nicht der Geschmack. In Deutschland ist es weiterhin üblich, auch wenn niemand es verlangen darf. Bewirbst du dich in den USA oder in Großbritannien, lässt du es dagegen besser weg – dort gilt es als Einladung zur Diskriminierung und kann die Bewerbung aussortieren.
Was „ATS-optimiert" bedeutet
Größere Unternehmen lassen Bewerbungen zuerst durch ein Applicant Tracking System laufen. Diese Systeme lesen dein PDF maschinell aus – und scheitern an mehrspaltigen Layouts, Textboxen oder Informationen in Kopf- und Fußzeilen. Die als ATS-optimiert markierten Vorlagen halten die Leserichtung einfach, sodass Stationen und Kenntnisse zuverlässig erkannt werden. Weißt du nicht, ob beim Wunscharbeitgeber ein solches System läuft, bist du mit einer dieser Vorlagen auf der sicheren Seite.
Eine Seite, gut aufgeteilt
Fast alle Lebensläufe bestehen aus denselben Bausteinen: Kontaktdaten, kurzes Profil, Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse. Für die meisten Branchen und Erfahrungsstufen sollten diese auf eine Seite passen. Wer auf zwei Seiten rutscht, hat in der Regel nicht zu viel erlebt, sondern zu wenig ausgewählt.
Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Text und Weißraum. Ein Lebenslauf, der jede Lücke füllt, wirkt gedrängt und wird überflogen statt gelesen. Die Vorlagen nehmen dir diese Abwägung weitgehend ab: Abstände, Schriftgrößen und Umbrüche sind gesetzt, du musst nur entscheiden, was hineinkommt. Abschnitte lassen sich hinzufügen, entfernen und in der Reihenfolge ändern – wenn dein Kenntnisbereich mehr Platz braucht als der Werdegang, ziehst du ihn einfach nach oben.
Für jede Bewerbung die passende Vorlage
Einen Lebenslauf auf die jeweilige Stelle zuzuschneiden ist heute Standard, nicht Kür. Das heißt aber nicht, dass du jedes Mal von vorn anfängst: Du kannst die Vorlage jederzeit wechseln, deine Inhalte bleiben dabei erhalten. So probierst du zwei oder drei Layouts nebeneinander aus und verwendest bei einem konservativen Arbeitgeber ein anderes als bei einem Start-up – ohne etwas doppelt einzutippen. Jede Fassung lädst du als eigenes PDF herunter.
Kostenlos und Premium
2 Vorlagen kannst du vollständig kostenlos nutzen und als PDF herunterladen. Die Premium-Vorlagen stehen dir ebenfalls offen – im kostenlosen Zugang erscheint darin ein Wasserzeichen, das mit Premium entfällt. Premium ist eine Einmalzahlung ohne automatische Verlängerung und schaltet zusätzlich die KI-Schreibhilfe und den Unterschriften-Upload frei.
Du bist dir beim Inhalt noch unsicher? Unsere Anleitung zeigt dir Abschnitt für Abschnitt, was hineingehört: Lebenslauf schreiben. Und wenn das passende Anschreiben dazukommen soll, übernimmt es das Design deiner Vorlage automatisch.